Diese Frage ist wie so viele gesundheitliche Fragen zum Thema Elektrosmog nicht hundert prozentig geklärt. Es besteht tatsächlich der dringende Verdacht, dass das Risiko einer Kinderleukämie um Einiges zunehme, wenn Kinder in Kindergärten und Schulen gehen, welche nah an einer elektrischen Leitung angrenzen. Einen konkreten Wissenschaftlichen Nachweis gibt es nach wie vor nicht, denn wissenschaftliche Studien in diesem Bereich sind schwer aufzustellen.

Die Bevölkerung und vor allem diejenigen, die selber Kinder haben, wollen verständlicherweise kein Risiko eingehen. Durch neue gesetzlich festgelegte Grenzwerte sollen Maßnahmen ergriffen werden um die Strahlung zu minimieren. Dies würde aber viel Zeit und Geld Kosten, weil die bereits bestehenden Masten angepasst werden müssen und man die entsprechenden Genehmigungen einholen muss.

Eine Strahlungsabschirmung würde ebenfalls viel Zeit und Kosten aufwerfen. Neue Masten sollen Höher gebaut werden, da die elektromagnetische Strahlung mit zunehmender Distanz abnehme. Aber das alles stellt noch keine befriedigende Lösung dar. Wer seinen Strahlungsschutz selber in die Hand nehmen möchte, muss in eine Abschirmung für sein Haus investieren, wobei die dann auch nur für das Haus oder die Wohnung gilt.

Draußen wäre man nach wie vor der Strahlung ausgesetzt. Es wird weiterhin ein Streitpunkt bleiben, wie man der Strahlung entgegenwirken kann und das Kostengünstig, ohne großen Aufwand und Zeitsparend.

Bis jetzt ist man nicht sehr gewillt eine Lösung zu finden, sollten jedoch in nächster Zeit Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die elektromagnetische Strahlung Gesundheitsschädlich ist und seltene Hirntumore oder Kinderleukämie verursachen kann, wird man auch aus politischer Sicht nicht mehr drum herum kommen, eine Lösung für dieses Problem zu erarbeiten.