Seit Jahrhunderten schon gibt es Erneuerungen im Segment des Druckens. Ungefähr im 4. Jahrtausend vor Christus entstand der Blind-Prägedruck mit Stempelsiegeln. Der Ägypter versiegelte damit Tonbehältnisse, Urkunden und Gräber. Blind-Prägung bedeutet, dass früher bloß geprägt wurde, und das ganz ohne Färbemittel. Viele Jahre später wurde der Holztafeldruck während der Sui-Dynastie entwickelt. Das passierte um 770 n. Chr. und man konnte mit dieser Technik bereits die 1. Blockbücher, die aus Holz waren, drucken. Eine andere essentielle Entwicklung in der Druckerei-Geschichte ist das Jahr 1440. Johannes Gutenberg, ein Gold-Schmied aus Mainz, erfand den Buch-Druck mit losen Lettern aus Blei. Dieses Verfahren war absolut maschinen-betrieben und es war machbar mit der Drucker-Presse die gedruckten Seiten zum Massenartikel zu machen. Durch und durch revolutionär zu der Zeit entwickelten sich die Druckmaschinen allzeit mehr. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts wurde dann der Offset-Druck entwickelt, der auch in unserer Zeit noch seine Benutzung in den Druckereien findet. Indes handelt es sich um ein indirektes Verfahren im Flachdruck, das nicht nur im Buch-Druck sondern auch im Akzidenz- und Verpackungsdruck (hier werden Prospekte, Flyer, Broschüren, Geschäftskarten etc. bedruckt) weithin üblich ist. Durch die unterschiedliche Anordnung der Oberfläche der Druckplatte und dem Sachverhalt, dass nicht direkt von der Druckplatte auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe als allererstes über eine Trommel übermittelt wird, können gequetschte Ränder und gezackte Ränder vermieden werden. Auch die Rückseite kommt ohne Prägungen oder Schattierungen heraus. Erst Anbruch der 90er Jahre kam der Digidruck auf den Markt. Bei dem sogenannten Digitaldruck wird das zu druckende Bild von einem PC in eine Maschine die drucken kann, wie z.B. einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker übertragen. Dazu braucht man keine feste Druckform wie bei dem Offset-Druck. Jeder Bogen kann anders bedruckt werden. Das erlaubt auch personalisierte Ausdrucke wie beispielsweise Rechnungen oder Kreditkarten-Abrechnungen. Hier gibt es schon für den Privatgebrauch Drucker, die meistens nur mit kleineren Auflagen zurecht kommen. Für Druckereien wurden industrielle Systeme produziert. Die besten Digitaldrucksysteme können heute bereits Kunststoffe, Holz, glasartiges Material, Stein oder Eisen bedrucken. Generell ist der Digitaldruck bei geringen Auflagen erschwinglicher als der Offset-Druck. Häufig werden auch die Druckverfahren vereint. Bei einem Katalog-Druck z.B. werden Digitaldruck mit Offsetdruck zusammen benutzt. Zumal es möglich ist schon von zu Hause aus seine eigenen Informationen zu drucken, sind da Begrenzungen gesetzt. Um selbst gestalterisch zu sein und seine eigenen Gruß- oder Visitenkarten zu drucken bietet sich eine Online-Druckerei an. Da kann man Größe, Art, Quantität, Qualität des Papieres uvm. selber bestimmen, seinen individuellen Text mitteilen und abschicken. Einige Tage Später erhält man seine personalisierten Visitenkarten. Natürlich ist es auch möglich Poster, Aufkleber, Faltblätter oder Postkarten drucken zu lassen. Vorteilhaft ist, dass Zeit gespart wird und einen perfekten Druck erhält.