Mit der Vielzahl ultimativer Ernährungsregeln könnte man ohne weiteres ein dickes Buch mit Halbweisheiten füllen. So locken Light-Produkte als Köstlichkeiten, die praktisch kein Fett enthalten. Doch in der Regel handelt es sich nur um kalorienreduzierte Produkte. Eine «Light-Salami» enthält zwar weniger Fett, fehlt aber dieses Fett in der Nahrung, wird der Hunger kaum oder gar nicht gestillt. Die Folge: Es wird noch mal eine Extraportion auf den Teller gepackt.
Dasselbe gilt für fettarme Produkte. Der menschliche Körper fühlt sich bei fettarmen Produkten um seine Kalorien betrogen. Das nächste Hungergefühl stellt sich viel schneller wieder ein. Außerdem wird der Fettgehalt eingespart, so findet man es meist in den Kohlenhydraten wieder – und das ist ein purer Energielieferant.

Regionales Gemüse – Gern wird von Tiefkühlgemüse abgeraten und frisches Gemüse als das Nonplusultra der gesunden Ernährung angepriesen. Auch das ist leider nicht ganz richtig, denn gerade Gemüse ist durch lange Lagerzeiten und Transportwege häufig gar nicht mehr so frisch. Tiefkühlgemüse ist deshalb meist vitaminreicher als frische Ware. Natürlich gilt das nicht für regionales Gemüse. Wer frisches Gemüse kauft, sollte darauf achten, dass dieses wenn möglich aus der Region stammt. Die beste und gesündeste Variante ist natürlich der eigene Gemüsegarten dieser bietet vitalstoffreiche Nährstoffe in jeder Form. Frischer als vom eigenen Garten geht’s nicht.

Butter oder Margarine? – Wer abnehmen möchte, sollte nicht unbedingt auf Margarine setzen: Auch wenn man es kaum glaubt, Margarine und Butter enthalten praktisch die gleiche Menge Fett – und zwar rund 80 Prozent. Der Unterschied ist lediglich, dass Butter ein natürliches Fett ist, das einen relativ hohen Gehalt an Cholesterin hat, wohingegen Margarine einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren hat und kein Cholesterin enthält. Also sollte man, wenn man abnehmen möchte, beide Streichfette nur sparsam gebrauchen.