Der israelische Staat wurde in 1948 in der historischen Region Israel gegründet. Seit dem sind die Beziehungen zu den Nachbarn auf dem Tiefpunkt. Das Land hat enorme Probleme, genug Wasser für die Bevölkerung zu Verfügung zu stellen, so dass Entsalzungsanlagen das Bild mehrerer Städte prägen. Bezüglich der Stromversorgung gibt es ebenfalls Probleme bei der Versorgung. Von Jahr zu Jahr steigt der Bedarf an Elektrizität. Die Einfuhr aus den Nachbarländern ist wegen den frostigen Beziehungen zu ihnen ausgeschlossen. Deshalb haben die Politiker in der Landeshauptstadt beschlossen, das große Projekt Eurasien-Verbindung ins Leben zu rufen. Bis zum Jahr 2016 soll das Land im Nahen Osten mit Hilfe von Stromnetz-Unterwasserkabeln mit der Republik Zypern und Griechenland, also mit der Europäischen Union verbunden werden. So wird Israel stetig Strom aus Europa beziehungsweise den europäischen Stromnetzwerken beziehen und dadurch die Stromversorgung der Bevölkerung problemlos gewährleisten können. Damit die Unterwasserkabel verlegt werden können, wurde in der Hauptstadt Jerusalem ein Abkommen über die Erstellung einer technischen und ökonomischen Durchführbarkeitsstudie unterzeichnet. Im Rahmen des multinationalen historischen Projekts soll im ersten Schritt 300 Kilometer Kabel in zweitausend Metern Meerestiefe verlegt und die beiden Länder Israel und die Republik Südzypern verbunden werden. Dies berichten nahezu alle jüdischen, zyprischen und griechischen Medien.