Wenn das richtige Grundstück gefunden ist, die planungsrechtlichen Punkte erläutert, sowie der Kaufvertrag beim Notar gemacht wurde, kann es an die Planung des Objektes gehen. Der erste Schritt, vor dem Spatenstich, ist die Suche nach einem geeigneten Architekten. Dies ist keine leichte aber eine durchaus sinnvolle Suche, da man schließlich meist nur einmal im Leben baut und viel Geld für das Traumhaus ausgibt.

 

Um sich die ersten Anregungen und Ideen zu holen, lohnt es sich, das Internet, die Fachliteratur und Fachzeitschriften zu studieren. Viele Architekturbüros bieten die Möglichkeit, geplante und gebaute Objekte virtuell zu besichtigen und einzigartige Bauideen zu bestaunen. Die Internetseiten der Länderkammern unterstützen den zukünftigen Bauherrn auch bei der Suche nach einem Architekt. Anhand von Datenbanken kann man gebaute Beispiele und Listen einsehen, die Auskunft über Architekten in der Umgebung geben. Aber auch der Bundesverband der Architekten ist eine Adresse für Informationen.

 

Wenn man sich für einen Architekten entschieden hat, geht es in die Planungs- und Umsetzungsgespräche und die Verteilung der Gewerke. Meist schlägt der Architekt dem Bauherrn Handwerksbetriebe vor, mit denen er gute Erfahrungen gemacht hat. Ein Netzplan mit den genauen Abläufen der einzelnen Bauphasen wird erstellt, wo auch die Termine zu Fertigstellung der einzelnen Gewerke festgelegt werden. Dieser Netzplan hat den Hintergrund, dass die beauftragten Unternehmen mit dem festgelegen Zeitfenster planen können. Nach Fertigstellung des Rohbaus, mit den dazugehörigen Dachdeckerleistungen,  geht es an den Innenausbau. Der Fensterbauer, der Verputzer, der Elektriker und die Sanitärfirma bekommen ihre Aufträge. Nach Fertigstellung des Bauvorhabens wird die Bauabnahme durchgeführt.