Schüchternheit ist ein erheblich verbreitetes Phänomen auf der Welt und vor allem ist es für Schüchterne in aller Regel eine Belastung. Hieraus ergeben sich für Betroffene meist allerlei Nachteile, weil in den meisten Bereichen ein selbstbewusstes Verhalten vorteilhaftere Resultate liefert. Wo also liegt der Urgrund für eine Ausformung von Schüchternheit und wie kann man Schüchternheit besiegen? Neuesten Erkenntnissen entsprechend hat die Eigenschaft Schüchternheit soziale sowie genetische Gründe. Eine genetische Disposition zur Schüchternheit kann durch drakonische Erziehung in der Kindheit, wie etwa die Untersagung mit Fremden zu reden oder ständiges Schamgefühl der Erziehungsberechtigten in öffentlichen Situationen, bei dem Erwachsenen zu einem echten Problem avancieren. Da ja in der westlichen Gesellschaft, besonders im Arbeitsleben, überwiegend ein selbstbewusstes, kommunikatives zum Teil auch ein leicht aggressives Gebaren anderen Leuten gegenüber belohnt wird. Leute auf der Chefetage können sich zurückhaltendes Handeln nicht leisten. Im Laufe der Jahre können sich bewusste ebenso wie unbewusste Glaubenssätze im Denkapparat jener Person, die an Schüchternheit leidet, zeigen. Jene leiten weitestgehend unser Verhalten und lenken die Rezeption unserer Umwelt. Leute, die ängstlich und zurückhaltend durch das Leben laufen, werden durch eine selektive Wahrnehmung auch aber und abermal Begründungen vorfinden, warum sie Scheu haben müssen. Selbige werden sich gerade die Momente der Zurückweisung und weitere negative, soziale Erfahrungen einprägen und sich folglich in ihren Gedankenstrukturen bestätigt sehen und diese noch stärker ausbilden. Falls dementsprechend ein schüchterner Mensch nicht an den bewussten, und unbewussten Denkstrukturen arbeitet und versucht die eigene Schüchternheit zu überwinden, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit schlecht abschneiden. Die erste ungute Erfahrung wird diesem schüchternen Menschen unterbewusst einen schädlichen Glaubenssatz konstatieren. Essentiell ist darum insbesondere daran zu arbeiten. Dies kann zum einen bewusst mit einem Trainingsprogramm erfolgen, um die eigene Unsicherheit abzulegen, zum anderen sollte es allerdings auch unbewusst unter Einsatz von einer Hypnose geschehen. Jemand der schüchtern ist, kann in jenem speziellen Kontext aufgeschlossen für eine Revision seiner Gedankenstrukturen werden. Falls dieser Mensch begleitend gute Erlebnisse mit dem Training im normalen Leben macht, kann es zu einer Umstrukturierung kommen. Man kann demzufolge die eigene Schüchternheit ablegen, und dies ohne sich verstellen zu müssen oder an den Grundpfeilern seines Charakters zu rütteln. Hemmung zu besiegen ist zunächst ein langwieriger Prozess zu mehr Genuss und Amüsement im Dasein.