Noch vor ein paar Jahren war es so, dass auf einer Festplatte nur die wichtigsten Daten gespeichert wurden und die meisten Sicherungskopien auch Wechseldatenträger kopiert wurden. Wenn man bedenkt, dass früher eine Festplatte nur wenige Gigabyte Speicherplatz hatte und eine CD mit bis zu 700 MB beschrieben werden konnte ist dies nicht verwunderlich. Nach der CD kam die DVD als Wechseldatenträger und konnte mit ihren 4,7 GB für damalige Verhältnisse sehr viel Speicherplatz bieten. Heutzutage ist die BlueRay mit ihren 33 GB die absolute Grenze. Jedoch haben sich die Festplatten in einem viel schnelleren Tempo entwickelt und mittlerweile gibt es die üblichen 3,5 Zoll großen Festplatten, welche in normalerweise in Desktop-PCs verbaut werden, in Kapazitäten von bis zu drei Terabyte. Drei Terabyte, das sind 3000 GB und so passen fast 100 BlueRay-Disks auf eine einzige Festplatte. Festplatten gibt es zudem nicht nur als fest installierte Variante in einem Desktop-PC, sondern auch als externe Festplatten, welche sich handlich transportieren lassen. Das Gehäuse in dem diese externen Festplatten verbaut sind haben direkt Anschlüsse um die Festplatte an einen anderen PC verbinden zu können. Zudem hat die Festplatte einen Vorteil gegenüber Wechseldatenträger. Eine externe Festplatte kann sich mühelos immer wieder beschreiben lassen und wird von jedem Desktop-PC mit dem gängigen USB Anschluss in Sekunden erkannt und kann verwendet werden. Externe Festplatten gibt es nicht nur in der Größe von 3,5 Zoll, sondern auch als kleinere Variante mit 2,5 Zoll und sogar noch kleiner mit 1,8 Zoll. So kann man riesige Daten immer und überall zuverlässig mitnehmen. Die Daten auf der Festplatte lassen sich auch mit Passwörtern verschlüsseln, so dass bei Verlust einer Festplatte vertrauliche Daten nicht in falsche Hände geraten können. Wer auf den Geschmack gekommen ist und mehr über Festplatten und ihre Anwendung wissen möchte, kann im Internet ein Quiz zu Festplattenhersteller machen.