Im Sommersemester 2012 haben mehr als 18000 Erstsemester in Hamburg ihr Studium gestartet. Und alle haben versucht ein begehrtes Zimmer in einer Wohngemeinschaft in Hamburg zu erbeuten.
Doch welche Gegenden Hamburgs sind für Studenten am besten geeignet? In welchem Bezirk kann man halbwegs preiswert und im Zentrum wohnen? Und welche Stadteile sollte man am besten meiden?

Die beliebtesten Stadteile Hamburgs sind das Koroviertel und die Schanze. Sie bestehen aus den Unterstadtteilen Eimsbüttel, St.Pauli und Altona, allerdings braucht man doch viel Glück oder Verbindungen um hier ein bezahlbares Zimmer in einer WG zu ergattern. Die Tag, in denen man in Eimsbüttel ein geräumiges WG-Zimmer  für 231? aufgespürt hat, sind bedauerlicherweise schon längst vorbei. Mit ein bißchen Dusel und Beharrlichkeit, lässt sich allerdings auch heute nach wie vor eine güntige Unterkunft in einer WG auftreiben.

Infolge der billigeren Kosten zieht es jede Menge Studenten auch in die Gegenden Barmbek, Hamm und Horn, die noch ziemlich im Zentrum liegen. Gerade wegen der vielzahl Studenten entstehen in diesen Stadteilen im Moment eine Vielzahl neue Bars.

Es gibt oft auch Ansätze von Wohnungsbaugesellschaften bezahlbaren Raum für junge Leute in Stadteilen  wie Veddel und in Wilhemsburg zu schaffen. Dort findet man durchaus schon WG-Zimmer unter 250?. Allerdings muss man auf die Zentrumsnähe verzichten.

Um sich als richtiger Hamburger fühlen zu dürfen, sollte man auf unter keinen Umständen ein Zimmer südlich der Elbe beziehen, da diese Stadteile Hamburgs für etliche in der Elbstadt geborenen schon als “Ausland” bezeichnet werden.
Außerdem ist von  Stadteilen wie Billstedt, Bergedorf, Nettelnburg/Allermöhe und Neugraben abzuraten.

Grundsätzlich sollte man sich für die Wohnungssuche in der freien Hansestadt genügend Zeit nehmen. Oft mag sich die Suche nach einer Wohngemeinschaft über mehrere Monate verschleppen.