Schon während der Schwangerschaft wird werdenden Müttern empfohlen Mozart zu hören, um den Bezug zur klassischen Musik bei Ihrem Baby zu sensibilisieren. Aber auch jede andere Musikrichtung oder auch einfach die Spieluhr werden von dem Ungeborenen schon bewusst wahrgenommen. Denn schon direkt nach der Geburt können Neugeborene zum Beispiel den Klang ihrer Spieluhr wiedererkennen. Um die Liebe zur Musik bei den kleinen Kindern zu erwecken, ist es empfehlenswert schon während der ersten Lebensmonate mit dem Vorsingen von Liedern zu beginnen. Hierfür eignen sich besonders alte Kinderlieder wie „Alle meine Entchen“. Die meisten Eltern beginnen abends mit dem Vorsingen, damit ihre kleinen Babys schneller in den Schlaf finden. Im Kleinkindalter können diese Lieder dann schon gemeinsam mit den Kindern gesungen werden. Auch einfache Musikinstrumente wie Xylophone, Rasseln oder Trommeln sind bereits bei Kindern ab einem Jahr beliebt, da sie mit den Musikinstrumenten verschiedene Geräusche erzeugen können. Für Besitzer eines Smartphones gibt es sogar schon Apps mit Kinderliedern zum Downloaden. Diese Apps ermöglichen ein gemeinsames Singen jederzeit und ortsungebunden. Für Kinder ab zwei Jahren werden auch in kleineren Städten in sogenannten Musikschulen schon Musikkurse mit gleichaltrigen Kindern angeboten. Teilweise gibt es in den Städten auch für Babys bei den Familienbildungsstätten schon musikalische Angebote. Trotz dieser Möglichkeiten sollte das Singen und Musizieren auch zuhause in den Familienalltag integriert werden. Hierfür bietet sich zum Beispiel ein Lied vor den gemeinsamen Mahlzeiten an. Vorrangig geht es beim gemeinsamen Musizieren nicht darum, dass besonders schön gesungen und jeder Ton getroffen wird. Für die Kinder ist einfach das gemeinsame Musizieren ein Erlebnis und führt sie an die Musik heran.