Gewiss ist: Der Onlinespielemarkt steigt stetig. Das lässt sich durch das verstärkte Aufkommen von Werbeclips für Onlinespiele nachvollziehen, welche ebenfalls schon im TV gezeigt werden. Branchenkenner erwarten auch eine bevorstehende Explosion am Onlinegames Markt durch Spiele wie XBlaster und Frohe Ernte. Während das vorletzte Jahr eine deutliche Erhöhung von stattlichen 31 Prozent verbuchen konnte, wurde diese signifikante Steigerung im Jahr 2010 direkt noch übertroffen und sogar die bevorstehenden Zahlen aus dem aktuellen Jahr werden mit großer Wahrscheinlichkeit einen erneuten Rekord aufstellen. Die gewöhnlichen PC Titel aber sind von dem Onlinegames Markt jedoch kaum betroffen. Eine minimale Stagnation lässt darauf schließen, dass die PC Spieler ihren Spielen nach wie vor treu bleiben und mit den Onlinegames darüber hinaus ein zweiter Markt entdeckt wurde. Während die Hardcore-Gamer, also Spieler, welche auf besondere Schwierigkeitsstufen, grafische Effekte und eine große Spieltiefe beharren, hauptsächlich ihren PC Spielen treu sind, wurde für Casual Gamer, also Gelegenheitsspieler, die einen verhältnismäßig moderaten Grad der Schwierigkeit bevorzugen und auch keine Stunden pausenlos vor dem PC sitzen können, mit diesen Onlinegames eine interessante Spielwelt geschaffen. Aber es gibt auch Gamer, die zwar früher PC Games geszockt haben, heute allerdings nur noch Onlinegames, doch sind in der Regel diese Spieler damals weniger bereit gewesen, viel Erspartes in PC Games zu stecken. Der Anstieg des Onlinespielemarktes wird bis übernächsten Jahr sogar auf über 80 Prozent vorausgesagt, während Berechnungen zudem nur eine minimale Stagnation im Markt der normalen PC Spiele vermuten. Spätestens wenn sich diese Zahlen bestätigen, ist Explosion zweifelsohne das richtige Wort in diesem Kontextdieser Beziehung.

Soziale Netzwerke und der Anteil am Erfolg der Onlinegames
Zu ihrer Zeit haben die VZ Netzwerke für den bekannten Anstieg der Onlinegames in Deutschland gesorgt, der dann erstrecht sehr stark anstieg als die Verbreitung des sozialen Netzwerks Facebook in Deutschland unaufhaltsam war.  Selbst im noch recht jungen sozialen Netzwerk von Google wurden Onlinegames schon eingebettet. Denn die meiste Zeit verbringen die Nutzer sozialer Netzwerke mit dem Spielen der Onlinegames.  Dies wiederrum hat zur Folge, dass mehr Traffic auf den Seiten der sozialen Netzwerke ist. Denn die Spielwelt der Onlinegames geht durchgehend weiter und aus diesem Grund sehen sich die Spieler oft genötigt, nach dem aktuellen Spielstand zu sehen, weswegen sie sich häufiger bei den sozialen Netzwerken anmelden als davor. Dass es nicht nur beim Spielvergnügen bleibt, sondern eben zusätzlich weitere Angebote der sozialen Netzwerke benutzt werden, belegt, dass nicht nur Hersteller der Onlinegames davon profitieren, sondern auch die Betreiber sozialer Netzwerke.  Und an den erwirtschafteten Umsätzen der Onlinegames werden die Betreiber sozialer Netzwerke zusätzlich noch beteiligt. Wie hoch diese Umsatzbeteiligungen sind, ist allerdings nicht bekanntwird allerdings verschwiegen. Gerade auch, weil mit den jeweiligen Herstellern der Onlinegames maßgeschneiderte Verträge getroffen werden.

Sind Onlinegames kostenlos spielbar oder gibt es etwas zu beachten?
Auch wenn Onlinegames für gewöhnlich als kostenlos beworben werden, stellt ein Spieler nach einer ziemlich kurzen Zeit fest, dass es bei einem Spiel auch so genannte Premium Inhalte gibt, wofür er aber vor dem Nutzen bezahlen müsste. So können einige virtuelle Dinge beispielsweise nur mit der Premium Währung, also einer zweiten Währung im Spiel, gekauft werden. Während der Spieler von einer Währung durch die verschiedensten Aktionen immer weiter Nachschub bekommt womit er im späteren Verlauf des Spiels oft sogar mehr davon hat als er ausgeben kann, ist das Erlangen der anderen Währung sehr oft entweder gar nicht möglich oder aber auch extrem anstrengend.  Nützliche Spielinhalte, welche nur mit der Premiumwährung zu kaufen sind und der damit verbundene, zusätzliche Spaß am Spiel bleiben somit den Spielern verborgen, die ihr Geld nicht für das Spiel ausgeben möchten. Zwar lehnen viele Spieler von Onlinegames es ab, ihr Geld für ein Onlinegame auszugeben, trotzdem gibt ein Großteil der Spieler einmalig einen niedrigen Betrag zum Onlinespielen aus, wobei die Industrie der Onlinegames vielmehr von den Spielern existiert, die pro Monat zwischen 8 und 31 Euro für ihr Spielvergnügen ausgeben. Das sind immerhin sogar 56 Prozent der Onlinespieler.