Jedem ist das Phänomen bekannt und den meisten schon einmal wiederfahren: Man kommt nach Hause mit einem neuen Oberteil, einer neuen Tasche oder einem neuen Computerspiel und stellt nach zwei Tagen fest, dass man es doch nicht so toll findet wie im ersten Kaufrausch gedacht. Die meiste Zeit liegt es nutzlos in der Ecke und fristet sein einsames Dasein. Eigentlich eine ziemliche Verschwendung! So haben auch die Verantwortlichen der Online-Seite frents gedacht und ein soziales Netzwerk erstellt, das auch zum verleihen und verkaufen von privaten Sachen genutzt werden kann. Um sich dabei von Konkurrenten abzuheben, die sich allein auf den An- und Verkauf spezialisieren, gibt es bei frents zusätzlich die Komponente eines sozialen Netzwerks, bei dem man sich mit Freunden vernetzen und austauschen kann.

Die Idee ist simpel: Ich habe eine DVD, habe allerdings nicht vor sie in nächster Zeit noch einmal anzuschauen. Andererseits will ich mich aber auch nicht gänzlich von ihr trennen. Daher biete ich sie in der frents-Community zum Tausch an. So kann ich sie an einen Freund oder Interessenten in der Umgebung für eine gewisse Zeit weitergeben, er kann sie sich anschauen und am Ende gehört sie doch ganz und gar mir. Für Menschen, die sich aus rationalen Gründen (Geld, Platz etc.) von Dingen trennen möchten, aus emotionalen allerdings nicht für immer, ist diese Art des Austauschs ideal. Hinzu kommt der Aspekt des sozialen Netzwerks. Man kann nicht nur Sachen verleihen und mieten, man trifft auch Menschen mit gleichen Hobbies und Interessen, die in nächster Umgebung wohnen. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber anonymen Tauschbörsen und Internethändlern, da man sich mit Gleichgesinnten treffen und möglicherweise neue Bekanntschaften und Freundschaften schließen kann. Eine sehr soziale Lösung für überquellende Regale und leere Geldbeutel.