Jeder, der schon mal einen Fuß in ein Flugzeug gesetzt hat, kennt diese immergleichen Anweisungen der Stewardessen, bei denen einem nochmals die leuchtenden, zu den Notausgängen führenden Streifen am Boden, die Funktionsweise der hochkomplizierten Sicherheitsgurte und auch die multifunktionale Rettungsweste vorgeführt werden. Interessant sind diese Vorführungen gewiss nur – wenn überhaupt – wenn man sie das erste Mal hört und sieht. Im Flugzeug können die Rettungswesten im Ernstfall jedoch Leben retten und daher ist es garnicht so schlecht, wenn man auch in Panik weiß, wo man seine Rettungsweste findet. Wo denn eigentlich? Genau – unterm Sitz!

Doch Rettungswesten kommen nicht nur in Flugzeugen und an Bord von Kreuzfahrtschiffen, Booten und Yachten zum Einsatz, auch im Bereich des Wassersports können die Westen über Leben und Tod – also über die Frage, ob man bewusstlos an der Wasseroberfläche treibt oder ertrinkt – entscheiden. So ist auch bei modernsten Fun-Sportarten, wie zum Beispiel dem Wakeboarden oder dem Kitesurfen, das Tragen einer Rettungsweste mehr als geboten. Wenn man diesen Sportarten in einem klassischen Urlaubsland oder an speziellen Anlagen an Seen nachgeht, dann werden die Betreiber oder die Vermieter der notwendigen Ausrüstung peinlichst genau darauf achten, dass eine geeignete Rettungsweste getragen wird. Denn im Unglücksfall würde der Betreiber oder Anbieter ggf. haftbar gemacht werden können.